About the Institut

Wissenschaftliches Profil

Die experimentellen und theoretischen Arbeiten am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik konzentrieren sich auf Festkörperphänomene, die durch kleine Dimensionen, Oberflächen und Grenzflächen bestimmt sind. Die Untersuchungen haben das Ziel, Zusammenhänge zwischen magnetischen, elektronischen, optischen und mechanischen Eigenschaften von Festkörpern und deren Mikrostruktur aufzuklären. Dünne Filme und Oberflächen werden ebenso untersucht wie nanokristalline Materialien, Phasengrenzen und Defekte in Kristallen. Die Forschungsergebnisse werden die notwendigen Informationen zur Schaffung von neuen und verbesserten funktionellen oder strukturellen Materialien liefern, die ihre Anwendung z. B. in der Sensorik, der Opto- und der Mikroelektronik finden.

Geschichte

Das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik wurde 1992 als erstes Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Ostdeutschland gegründet. Grundlage dafür bildete das frühere Institut für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften. Das Institut besteht aus zwei experimentellen Abteilungen (I und II) und einer Theorieabteilung. Im September 1997 wurde ein neues Laborgebäude für die experimentellen Abteilungen fertig gestellt, das auch Werkstätten und eine große Experimentierhalle enthält. Zwei weitere Gebäude wurden rekonstruiert und stehen seit Anfang 1999 zur Verfügung. Die Gästehäuser des Instituts wurden 1995 und 1999 in Betrieb genommen.

Mitarbeiter

Im Oktober 2013 hatte das MPI 102 Stellen, gerechnet über die wissenschaftlichen, technischen und administrativen Mitarbeiter. Diese Stellen waren von 42 Wissenschaftlern (20 von ihnen befristet) und 61 Nicht-Wissenschaftlern (9 von ihnen befristet) besetzt. 40 Mitarbeiter einschließlich 17 Doktoranden wurden über Drittmittelprojekte bezahlt. Von der Max-Planck-Gesellschaft sind 70 Doktoranden und Postdocs finanziert worden.

Kooperationen

Der gemeinsame deutsch-französische Forschungsverbund "Laboratoire Européen Associeé" (LEA) zum Thema "Magnetische Dünnschichten" hat sich zwischenzeitlich gut etabliert.