Die „Lange Nacht der Wissenschaften“ lockt mehr als 700 Besucher an das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik
Mit sechs Stationen unter anderem zu den Themen Spintronik, Tieftemperaturphysik und Photonik öffneten am 3. Juli 2026 im Rahmen der stadtweiten „Langen Nacht der Wissenschaft“ in Halle die Türen des Instituts.
Auf den Punkt gebracht:
- Großer Andrang: Mehr als 700 Besucherinnen und Besucher kamen am 3. Juli 2026 anlässlich der stadtweiten „Langen Nacht der Wissenschaften“ zum Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle (Saale).
- Sechs wissenschaftliche Stationen: Das Programm beinhaltete Forschungeinblicke in den Bereich der Spintronik, kryogene Experimente, Photonik sowie Führungen durch den Forschungsneubau des Instituts.
- Nanowelt für Kinder: Ein spezielles Kinderprogramm ermöglichte es den jüngeren Besucherinnen und Besuchern, Aufgaben im Reinraum-Stil auszuprobieren und die Mikrostrukturphysik spielerisch zu erkunden.
Das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle (Saale) öffnete seine Türen im Rahmen der städtischen „Langen Nacht der Wissenschaften“, einer gemeinsamen Veranstaltung, an der Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Halle teilnahmen. Mehr als 700 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg zum Campus des Instituts am Weinberg 2, wo an sechs Stationen praktische Experimente, Führungen und Gespräche mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen angeboten wurden.
Von exklusiven Laborführungen bis zu beeindruckenden Physikexperimenten zum Anfassen
Im Mittelpunkt des Programms stand ein exklusiver Einblick in die Labore des Instituts. So konnten Besucherinnen und Besucher beispielsweise ein Laserlabor der Photonik besichtigen aber auch Einblick in die Spintronikforschung erhalten, deren Schwerpunkt auf energieeffizienten Chip-Technologien und Datenspeicherlösungen der nächsten Generation liegt. Eine weitere Station mit dem Titel „Experimente bei -196 Grad: Was soll schon passieren?“ lud Besucherinnen und Besucher jeden Alters dazu ein, Quantenphysik hautnah zu erleben. Inmitten von Zischen und Knacken entfesselten die Forscher die unsichtbaren Kräfte extremer Kälte, wodurch Objekte schrumpften, flogen und schwebten - wobei das Publikum aktiv mitwirkte, anstatt nur zuzusehen.
Ein anderes Programmhighlight stellte einen Bezug zwischen der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts und seinem physischen Standort her. Die gut besuchten Führungen durch das neue Forschungsgebäude erläuterten die Hintergründe der Planung und Architektur und zeigten, wie Forschung und Innenarchitektur Hand in Hand gehen
Die Nanowelt spielerisch entdecken
Ein spezielles Kinderprogramm machte die Reinraumarbeit des Instituts zu einer praktischen Aktivität. Hier probierten die jüngeren Besucherinnen und Besucher die Schutzkleidung und die Handhabungsabläufe aus, die in der Reinraumarbeit zum Einsatz kommen und erhielten so auf spielerische Weise einen Einblick darin, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts Strukturen im Nanobereich herstellen und untersuchen.
Über die Lange Nacht der Wissenschaften
Die Lange Nacht der Wissenschaften ist eine stadtweite Veranstaltung in Halle (Saale), bei der Universität, Forschungsinstitute und andere wissenschaftliche Einrichtungen ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen, um einen Abend lang Wissenschaft auf anschauliche Weise zu vermitteln. Das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik hat bereits in den Vorjahren teilgenommen, zum letzten Mal im Jahr 2023, und kehrte 2026 mit sechs wissenschaftlichen Stationen und Führungen durch sein neues Forschungsgebäude zurück.





















